Am Samstag 26.12. sind wir dann von Klosterlechfeld los gefahren und nach einem kurzen Besuch bei der Familie in der Heimat (Eifel), haben wir den Wohnmobil Stellplatz "WOMO - Land" auf Nordstrand am Montag, 28.12. ohne Probleme erreicht - und wurden von unseren Freunden herzlich begrüßt!!
Diesen Platz hatten unsere WoMo Freunde im Internet gefunden, und er hat wirklich alles gehalten, was er in der Werbung versprochen hat:

Direkt am größten Naturschutzgebiet Schleswig-Holsteins und angepasst an einem ehemaligen nordfriesischen Bauernhof liegt der Stellplatz WOMO-Land.
Ein familiär und persönlich geführter Platz mit 44 Stellplätzen, der mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet ist: Strom, Ver-/Entsorgung, sauberes und
freundliches Sanitär Gebäude und eine
gemütliche Gaststätte.
Die Komfort-Stellplätze sind großzügig bemessen, durch Hecken
voneinander abgegrenzt, verfügen jeweils über einen eigenen Stromanschluss
und haben genügend Platz für Tische und Stühle.
Die Stellflächen der Plätze und alle Fahrwege sind befestigt und daher
bei jedem Wetter befahrbar.
Haustiere sind erlaubt und kostenfrei.
Nordstrand liegt im Nationalpark
Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und ist 50 km² groß. Die Halbinsel ist seit
1934 mit dem Festland über den 4,3 km langen Nordstrander Damm verbunden. Erst
im Jahre 1987 wurde der Beltringharder Koog fertiggestellt, der die Insel mit
einer wesentlich größeren, breiteren und eingedeichten Anbindung an das
Festland versah und der einstigen Insel den Status einer Halbinsel verlieh. Auf
der Halbinsel befinden sich die Gemeinden Nordstrand, zu dessen Einzugsgebiet
die Hallig Nordstrandischmoor gehört und die eigenständige Gemeinde
Elisabeth-Sophien-Koog. Der größte Teil von Nordstrand gehört auch zur
gleichnamigen Gemeinde. Auf der Halbinsel leben über 2200 Menschen.
Im Westen des anerkannten Nordseeheilbades
Nordstrand befindet sich der Hafen Strucklahnungshörn, von dem Fährverbindungen
zur Nachbarinsel Pellworm und weiteren nordfriesischen Inseln angeboten werden.
In der Saison gibt es auch Ausflugsfahrten in die nordfriesische Insel- und
Halligwelt. Auch bestehen Schnellbootverbindungen zwischen Strucklahnungshörn,
Pellworm, Hooge, Amrum und Sylt.
Der Genuss eines "Pharisäer"
sollte auf Nordstrand in einer der zahlreichen Cafés nicht ausgelassen werden,
denn lt. Überlieferungen liegt der Ursprung des alkoholischen Getränks auf der
Insel Nordstrand im sog. "Pharisäer-Hof".
Geschichte
Um das Jahr 1200 war Nordstrand eine
eingedeichte Halbinsel, die mit Wohlstand gesegnet war und ein Vielfaches
seiner heutigen Größe hatte. Nordstrand füllte einen großen Teil der Husumer
Bucht aus. Sturmfluten in den Jahren 1300, 1362, 1436 und 1634 führten zu einer
starken Veränderung der einst großen Halbinsel. Die Buchhardiflut 1634
veränderte die Gestalt der Halbinsel massiv. Die Fluten des 14. Jahrhunderts
und besonders die vom 15./16. Januar 1362, die Zweite Marcellusflut oder „Erste
Mandränke“, führten zur Gestaltung der hufeisenförmigen Insel Strand, deren
Abstand zum Festland durch die Vertiefung des Heverstroms immer größer wurde.
Die beiden Enden des Hufeisens bildeten die späteren Inseln Nordstrand und
Pellworm, während das heutige Nordstrandischmoor als wüstes, unbewohntes
Hochmoor in deren Mitte lag. Das alte Nordstrand wurde durch die Flut vom 11.
November 1436 durchbrochen, aber die Lücke schlickte in den ruhigen Folgejahren
wieder zu und wurde 1551 abermals eingedeicht.
So blieb es bis zum 11. Oktober 1634: An
diesem Tag verursachte in einer einzigen Nachtstunde die später Burchardiflut
genannte Sturmflut erhebliche Zerstörungen. Von Strand blieben die Inseln
Nordstrand und Pellworm sowie die Hallig Nordstrandischmoor übrig. In kurzer
Zeit wurden 20 Kirchspiele mit 19 Kirchen, 1.332 Häusern und 30 Windmühlen
vernichtet, mehr als 6.400 Menschen starben; nur 2.633 Menschen überlebten die
Katastrophe. Vor dieser Flut hatte Strand eine Fläche von rund 22.000 Hektar,
um 1905/06 war das eingedeichte Gebiet nur noch 9.000 Hektar groß.
1906/07 wurde Nordstrand erstmals durch
einen rund 2,6 Kilometer langen niedrigen Damm mit dem Festland verbunden.
Dieser Damm diente ausschließlich dem Küstenschutz. Fußgänger konnten ihn
allerdings bei Niedrigwasser überqueren. 1933/35 erfolgte der hoch-wasserfreie Ausbau des Nordstrander Dammes. Eine rund 4,3 Kilometer lange Straße
(einschließlich der Auffahrtrampen) verbindet seitdem Nordstrand mit dem
Festland. Der auto-gerechte Ausbau des Dammes erfüllte einen lang gehegten Nordstrander Wunsch. Er machte die Insulaner fortan unabhängig von tide- und
witterungsabhängigen Schiffsverbindungen zum Festland und trägt seitdem
nachhaltig zur wirtschaftlichen Entwicklung der landfest gemachten Insel bei.
Unseren ersten Abend auf Nordstrand haben wir dann mit unseren Freunden bei leckerem Essen und guten Getränken so richtig genossen. So kann es weiter gehen!!

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