Montag, 28. Dezember 2015

02-Silvester auf Nordstrand

01. bis 03. Tag - Montag 28.12.2015
Am Samstag 26.12. sind wir dann von Klosterlechfeld los gefahren und nach einem kurzen Besuch bei der Familie in der Heimat (Eifel), haben wir den Wohnmobil Stellplatz "WOMO - Land" auf Nordstrand am Montag, 28.12. ohne Probleme erreicht - und wurden von unseren Freunden herzlich begrüßt!!
Diesen Platz hatten unsere WoMo Freunde im Internet gefunden, und er hat wirklich alles gehalten, was er in der Werbung versprochen hat:


Direkt am größten Naturschutzgebiet Schleswig-Holsteins und angepasst an einem ehemaligen nordfriesischen Bauernhof liegt der Stellplatz WOMO-Land.       
Ein familiär und persönlich geführter Platz mit 44 Stellplätzen, der mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet ist: Strom, Ver-/Entsorgung, sauberes und freundliches Sanitär Gebäude  und eine gemütliche Gaststätte.
Die Komfort-Stellplätze sind großzügig bemessen, durch Hecken voneinander abgegrenzt, verfügen jeweils über einen eigenen Stromanschluss und haben genügend Platz für Tische und Stühle.
Die Stellflächen der Plätze und alle Fahrwege sind befestigt und daher bei jedem Wetter befahrbar.
Haustiere sind erlaubt und kostenfrei.



Und wie immer noch einen kurzen Ausflug in die Geschichte von Nordstrand:

Nordstrand liegt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und ist 50 km² groß. Die Halbinsel ist seit 1934 mit dem Festland über den 4,3 km langen Nordstrander Damm verbunden. Erst im Jahre 1987 wurde der Beltringharder Koog fertiggestellt, der die Insel mit einer wesentlich größeren, breiteren und eingedeichten Anbindung an das Festland versah und der einstigen Insel den Status einer Halbinsel verlieh. Auf der Halbinsel befinden sich die Gemeinden Nordstrand, zu dessen Einzugsgebiet die Hallig Nordstrandischmoor gehört und die eigenständige Gemeinde Elisabeth-Sophien-Koog. Der größte Teil von Nordstrand gehört auch zur gleichnamigen Gemeinde. Auf der Halbinsel leben über 2200 Menschen.
Im Westen des anerkannten Nordseeheilbades Nordstrand befindet sich der Hafen Strucklahnungshörn, von dem Fährverbindungen zur Nachbarinsel Pellworm und weiteren nordfriesischen Inseln angeboten werden. In der Saison gibt es auch Ausflugsfahrten in die nordfriesische Insel- und Halligwelt. Auch bestehen Schnellbootverbindungen zwischen Strucklahnungshörn, Pellworm, Hooge, Amrum und Sylt.
Der Genuss eines "Pharisäer" sollte auf Nordstrand in einer der zahlreichen Cafés nicht ausgelassen werden, denn lt. Überlieferungen liegt der Ursprung des alkoholischen Getränks auf der Insel Nordstrand im sog. "Pharisäer-Hof".
Geschichte
Um das Jahr 1200 war Nordstrand eine eingedeichte Halbinsel, die mit Wohlstand gesegnet war und ein Vielfaches seiner heutigen Größe hatte. Nordstrand füllte einen großen Teil der Husumer Bucht aus. Sturmfluten in den Jahren 1300, 1362, 1436 und 1634 führten zu einer starken Veränderung der einst großen Halbinsel. Die Buchhardiflut 1634 veränderte die Gestalt der Halbinsel massiv. Die Fluten des 14. Jahrhunderts und besonders die vom 15./16. Januar 1362, die Zweite Marcellusflut oder „Erste Mandränke“, führten zur Gestaltung der hufeisenförmigen Insel Strand, deren Abstand zum Festland durch die Vertiefung des Heverstroms immer größer wurde. Die beiden Enden des Hufeisens bildeten die späteren Inseln Nordstrand und Pellworm, während das heutige Nordstrandischmoor als wüstes, unbewohntes Hochmoor in deren Mitte lag. Das alte Nordstrand wurde durch die Flut vom 11. November 1436 durchbrochen, aber die Lücke schlickte in den ruhigen Folgejahren wieder zu und wurde 1551 abermals eingedeicht.
So blieb es bis zum 11. Oktober 1634: An diesem Tag verursachte in einer einzigen Nachtstunde die später Burchardiflut genannte Sturmflut erhebliche Zerstörungen. Von Strand blieben die Inseln Nordstrand und Pellworm sowie die Hallig Nordstrandischmoor übrig. In kurzer Zeit wurden 20 Kirchspiele mit 19 Kirchen, 1.332 Häusern und 30 Windmühlen vernichtet, mehr als 6.400 Menschen starben; nur 2.633 Menschen überlebten die Katastrophe. Vor dieser Flut hatte Strand eine Fläche von rund 22.000 Hektar, um 1905/06 war das eingedeichte Gebiet nur noch 9.000 Hektar groß.

1906/07 wurde Nordstrand erstmals durch einen rund 2,6 Kilometer langen niedrigen Damm mit dem Festland verbunden. Dieser Damm diente ausschließlich dem Küstenschutz. Fußgänger konnten ihn allerdings bei Niedrigwasser überqueren. 1933/35 erfolgte der hoch-wasserfreie Ausbau des Nordstrander Dammes. Eine rund 4,3 Kilometer lange Straße (einschließlich der Auffahrtrampen) verbindet seitdem Nordstrand mit dem Festland. Der auto-gerechte Ausbau des Dammes erfüllte einen lang gehegten Nordstrander Wunsch. Er machte die Insulaner fortan unabhängig von tide- und witterungsabhängigen Schiffsverbindungen zum Festland und trägt seitdem nachhaltig zur wirtschaftlichen Entwicklung der landfest gemachten Insel bei. 

Unseren ersten Abend auf Nordstrand haben wir dann mit unseren Freunden bei leckerem Essen und guten Getränken so richtig genossen. So kann es weiter gehen!!




Keine Kommentare: